Das projektbasierte Lernen bietet den Schüler*innen die Möglichkeit, den Stoff einer Unterrichtseinheit selbständig aufzuarbeiten und in konkreten Projekten umzusetzen. Dabei tritt der Prozess in den Vordergrund. In einer Mischung aus frontaler Instruktion, (Peer-)Feedback und Methodenarbeit werden die Schüler:innen angeleitet, qualitativ hochwertige Produkte zu kreieren.
Vorbereitung
Bevor wir mit der Durchführung eines Projektes beginnen, sollten wir überlegen, was die Schüler:innen mit dem Projekt erreichen sollen und mit welchen Hilfestellungen und Anleitungen wir das Lernen am Projekt unterstützen können.
Durchführung
Mit dem Start des Projektes legt sich der Fokus der Lehrperson auf die Begleitung des Prozesses. Hier bieten unser Feedback aber auch Rückmeldungen ihrer Peers Hilfestellungen. So erlernen sie mit der Zeit Techniken, mit denen sie ihren Arbeitsprozess selbst steuern können.
Beurteilung
Bei der Beurteilung der Arbeiten müssen die fortgeschrittenen Entwürfe oder fertigen Produkte durchgesehen und eingeschätzt werden. Danach steht es uns offen, ob wir die Produkte bereits mit einer Ziffernnote bewerten wollen, oder nochmals zur Überarbeitung zurückgeben.
Unterrichtsbeispiele
Literatur
Berger, Ron. (2003). An Ethic of Excellence. Heinemann, Portsmouth.
Feldman, J. (2019). Grading for Equity - What it is, Why it maters and How I can Transform Schools and Classrooms. Corwin, Thousand Oaks.
Jones, Kate (2021). Five Formative Assessment Strategies in Action. John Catt, London.
Sackstein, S. (2017). Peer Feedback in the Classroom. ASCD.
Wampfler, Philippe & Nölte, Björn (2020). Eine Schule ohne Noten. hep Verlag, Bern.
Wiliam, D. & Leahy, S. (2015). Embedding Formative Assessment. Learning Sciences International.
Willingham, Daniel T. (2009). Why Don’t Students Like School? Jossey-Bass, Hoboken.
Winter, Felix (2015). Lerndialog statt Noten. Beltz, Weinheim und Basel.
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© Lukas Pfeifer, 2025